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Intrånget

The abandoned Intrånget mine not far from Garpenberg

Informationen | Fotogallery

 

Das Bergwerk Intrånget

Das schwedische Bergwerk Intrånget wurde vom Besitzer im Jahre 1911 verkauft. Der Mehrheitseigentümer Stockholms Enskilda Bank verkaufte das Bergwerk an den Bochumer Verein! 1926 wurde es dann von der Vereinigte Stahlwerke A.G. aufgenommen. Heute hat der Berg/Boden Bergbau aus dem 14. Jahrhundert bis zum Jahr 1900 überstanden. 1969 ging der Bergbau im Bergwerk zu Ende. In der unmittelbaren Nähe jedoch wird heute noch Eisenerz gefördert. Hierfür wurde sogar ein weiterer großer und moderner Förderschacht gebaut.

Das Bergwerk Intrånget wurde im 14. Jahrhundert eröffnet und stetig modernisiert. Seit der Schließung im Jahre 1969 wurden die meisten Gebäude  abgerissen, nur der ca. 25 Meter hohe "Trälaven" (Schachtkopf) blieb erhalten. Dieser wird von einer privaten Person mühevoll in Schuss gehalten.
Auf einer Exkursionstour zu einem alten Kuper Bergwerk fuhren wir über Garpenberg, hier am Stadtrand entdeckten wir einen altes Bergwerksgebäude. Wir hielten ein paar Meter dahinter an und packten unsere Kameras aus, kaum aus dem Auto ausgestiegen wurden wir bereits beobachtet und kurze Zeit später gerufen. Es war ein Anwohner der neben dem Bergwerk wohnte. Wie er uns sah fing er an zu lächeln und meinte "Euch kenne ich. Möchtet Ihr ins Innere?". Wir waren anfangs etwas verstuzt nickten ihm aber sofort zu. So bekamen wir den Schlüssel der Intrånget und zugleich eine Sondergenehmigung. Durch diese Sondergenehmigung durften wir also in das alte Fördergebäude rein und dieses mit einigen Fotos dokumentieren.

 

Wie bei vielen älteren Bergwerken in Schweden ist das Fördergerüst in einem Holzgebäude untergebracht. Das von der Intrånget wird liebevoll von privat in Schuss gehalten. Der Schacht selbst im inneren wurde mit einem Betondeckel verschlossen. Der Schacht ist wenige Meter unterhalb der Betonblombe mit Wasser vollgelaufen.

 

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