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Kaveltorp Gruvor in Kopparberg

Informationen | Fotogallery 

 

Rund um die kleine schöne Stadt Kopparberg gibt es mehrere Bergwerke mal größer mal kleiner. Der Ort wurde (vermutlich) auch wegen der Kupferfunde rund um den Ort gegründet. Die größte Grube, in der Sulfide abgebaut wurden, wurde 1975 vom damaligen Besitzer Boliden AB stillgelegt. Heute noch erkennt man das Kopparberg eine typische schwedische Bergbaustadt ist. Die jährlichen Markttage (Kopparbergsmarken) um den 29. September, ein Tag zu Ehren des Erzengels Michael (Mickelsmäss), locken jedes Jahr die meisten Besucher in den Ort an. Dabei verwandeln sich die kleinen hübschen Hauptstraßen des Ortes und angrenzende Wege in Händlergassen mit Marktschreiern. So drängen sich Jährlich an diesen zwei Tagen etwa 100.000 Personen zwischen den Ständen.

 

Überregionale Bekanntheit erhielt Kopparberg durch sein Cidre und durch eine kleine Briefmarke, die 1857 in Kopperberg selbst abgestempelt wurde. Der Tre-Skilling-Banco-Fehldruck (in gelb statt in grün) zählt zu den seltensten und teuersten Briefmarken der Welt. Bei einer  Auktion in Genf erzielte sie einen Betrag von sagenhaften 2,5 Mio. Schweizer Franken.

Tre-Skilling-Banco-Fehldruck
Tre-Skilling-Banco-Fehldruck

"Um sein Taschengeld aufzubessern, verkaufte ein Stockholmer Schüler 1885 ein altes, frankiertes Kuvert aus der Briefschatulle seiner Großmutter an einen Händler. Er bekam dafür sieben Kronen. Die „Treskilling"-Marke war allerdings gelb statt grün – ein einzigartiger Fehldruck aus dem Jahr 1857. Die Marke wurde zum bislang letzten Mal 2010 in Genf versteigert. Käufer der schwedischen "Treskilling" war ein internationales Konsortium. Die gezahlte Summe blieb geheim. Das Auktionshaus verriet lediglich: "Sie ist immer noch mehr wert als jede andere einzelne Marke." Das Postwertzeichen hatte bereits 1984, 1990 und 1996 den Besitzer gewechselt, zuletzt für rund 1,9 Millionen Euro."

 

Kaveltorp ist ein Minenfeld in Kopparberg, Ljusnarsberg Gemeinde von Örebro mit Ablagerungen von einschließlich Kupfererz. Der Bergbau in Kaveltorpsfältet begann um 1640 und nahm stetig zu bis in die Mitte der 1800er. Die letzten Bergbautätigkeiten  fanden 1950 statt dann wurde das Bergwerk stillgelegt. In den 60-iger Jahren wurde dann das Bergwerk neu angefahren bis es dann 1971 endgültig geschlossen wurde. Die letzten Jahre vor dem Untergang förderte Boliden Sulfid in Kaveltorp. Auf der anderen Seite des Flusses  liegt Ljusnarsberg mit seinem großen Abbaufeld. In den tiefen Wälder bei Kaveltorp kann man gut versteckt noch zwei alte Stollen finden. Das begehbare System ist aber gerade mal 200-250m lang.

 

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