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Fundgrube Türk und ihr Türkschacht

Die Fundgrube Türk und ihr weit sichtbarerer Türkschacht

Der Türkschacht ist zudem ein Wahrzeichen von Zschorlau

 

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Das Fördergerüst des bekannten Türkschachtes am Nordrand von Zschorlau gehört zum Schneeberger Bergrevier. Die Fundgrube Türk bzw. im Türkschacht  in Zschorlau sollen silber-, kobalt- und nickelhaltige Gesteine bald wieder gefördert werden. 2012 hat man den alten Stollen hierfür wieder geöffnet und Ende 2013 wird mit dem ersten Abbau bereits gerechnet. Die Bergbauaktivitäten werden von der Geiger Edelmetalle GmbH getätigt.

 

Die Fundgrube Türk nennt man auch Schacht 83. Das Grubenfeld Türk wurde höchst wahrscheinlich 1513 erstmals verliehen. Eine erste Sicherung und Rekonstruktion des unter Denkmalschutz stehenden ältesten eisernen Fördergerüstes erfolgte durch die Bergsicherung Schneeberg im Jahr 1987. Von 1994 bis 1996 wurde das Fördergerüst erneut rekonstruiert und die Fahrbarkeit des Türkschachtes bis zur Sohle des Fürstenstolln durch die Bergsicherung Schneeberg hergestellt. Das Eisenfördergerüst des Schachtes ist das älteste aller in Deutschland noch existierenden Fördertürme.

 

1481 Erste belegbare Fundgrube auf den "Türk-Flachen"

1838-1851 Abteufen des tonnlägigen Schachtes bis zur Marcus-Semmler Sohle

1888 Errichtung des Fördergerüstes, sowie des Treibehauses. Der Pferdegöpel wird durch eine Dampfmaschine ersetzt

1937 Der Bergbau wurde eingestellt

1948-1956 Wiederaufnahme des Bergbaus durch die SAG Wismuth - Uranabbau

2010 Erteilung des Aufsuchungsrechts an die Sachsenerz Bergwerks GmbH

2012/2013 Wiedereröffnung des alten Stollens


 

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