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U-Verlagerung Nucula

 

Im Dachschieferlager Theodorsfund zu Niedererbach wurde die U-Verlagerung Nucula bewilligt. Das Dachschieferfeld Theodorsfund wurde am 22. November 1869 an Georg bzw. Jakob Unkelbach aus Limburg gemutet. Das Feld erstreckte sich über die Gemarkungen Görgeshausen, Nentershausen und Niedererbach und grenzt im Westen an das Bergfrein und zum Teil an das Mutungsfeld Georgsfund sowie im Osten an das Erweiterungsfeld Martinsfund an. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wurde in Niedererbach Schiefer in einigen kleineren Gruben gewonnen. Dachschieferlager Theodorsfund zu Niedererbach ging im Jahr 1886 in die Grube an die Niedererbacher Schiefergewerkschaft über. Der Grubenvorstand bestand aus Jakob Unkelbach aus Limburg und Carl Reusch aus Kirchheim. Die Grube machte einige Jahre später traurige Schlagzeilen als um den 9. März 1867 der 19-jährige Johann Schütz, einziger Sohn der Industrielehrerin Schütz, in der Grube Niedererbach tödlich verunglückte. An der Dachschieferhütte Jacobsfund bei Niedererbach im Kreis Limburg (XIIa) wurden auf max. 7.500 qm 2.300qm der Frankfurter Maschinenbau AG mit ihrem Sitz in Frankfurt am Main – West zugesprochen. Die Firma sollte dort kriegswichtige Hochdruckkompressoren fertigen. Die geeigneten Hohlbaue wurden am 7.11.1944 (Nr. 29146) gesperrt. Für die U-Verlagerung gab es vier vorhandene Mundlöcher. Davon sind heute nur noch zwei offen allerdings, mit Fledermausschutz, gesichert. Die zwei weiteren sind verbrochen, sie wurden aber nicht gesprengt. Die Verkehrsanbindung der U-Verlagerung war ideal den in unmittelbarer Nähe befand sich ein Bahnhof. Die U-Verlagerung Nucula bekam die Objektnummer 1119. Die Stollen und vorgesehenen Hohlbaue wurden beräumt und begradigt dieses fällt bei vielen alten Fotos aus der Grube direkt auf.

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